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Österreich ist schon seit der Frühgeschichte Siedlungsgebiet wie zahlreiche Funde zum Beispiel in Hallstatt bezeugen. Nach der römischen Herrschaft kommen im Zuge der Völkerwanderung germanische Völker ins Land. Im Jahre 788 besetzen die Bavarier und Charlemagner das Gebiet, 955 wird Otto I der erste König von Österreich. Im Laufe der Geschichte steigt Wien im 12. Jahrhundert zum politischen Zentrum von Österreich auf und nach der Herrschaft der Babenberger geht die Macht auf das Haus Habsburg über, die ihr Gebiet ständig erweitern.
Nach der Schlacht bei Mohács 1526 zählt auch Böhmen zum Machtbereich der Habsburger. Im Vertrag von Karlowitz 1699 kommt zudem Ungarn unter österreichische Herrschaft, Grundstein für die K&K Donaumonarchie 1867. Unter Kaiser Franz Josef I hält die österreichisch-ungarische Monarchie bis zum ersten Weltkrieg.
Nach dem ersten Weltkrieg wird die Donaumonarchie geteilt und Österreich Republik. Einen Zusammenschluss mit Deutschland lehnt die Entente ab. Unter den Nationalsozialisten erfolgt 1938 der Anschluss von Österreich an das Dritte Reich. Mit dem Ende des zweiten Weltkriegs entsteht die zweite Republik auf österreichischem Boden, die Besatzungszeit dauert bis 1955.
Österreich ist heute eine neutrale Republik im Herzen von Mitteleuropa, Mitglied in der Europäischen Union und in zahlreichen internationalen Bündnissen und Organisationen. |